Männlichkeit mit Herz

Warum sich so viele Männer heimlich wertlos fühlen

Felix Achcenich

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0:00 | 16:22

Viele Männer funktionieren nach außen – aber kämpfen innerlich mit Scham, Selbstzweifeln und dem Gefühl, nicht genug zu sein.

In dieser Folge sprechen wir über die Ablehnung eigener innerer Anteile.
Über Schuld, Scham und die tiefe Angst, wertlos zu sein.

Warum wir versuchen, diese Leere mit Konsum, Leistung, Pornografie, Ablenkung oder Status zu füllen.
Und warum keine äußere Bestätigung dauerhaft heilt, was im Inneren abgelehnt wird.

Du erfährst:

  •  Warum Selbstablehnung so viele Männer prägt 
  •  Wie Scham im Verborgenen wirkt 
  •  Weshalb Konsum oft nur ein Betäubungsmechanismus ist 
  •  Und wie echte Heilung beginnt: Durch Annahme statt Flucht 

Diese Folge ist eine Einladung, dir selbst ehrlicher zu begegnen.
Nicht perfekt zu werden.
Sondern wieder Verbindung zu dir selbst zu finden.

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Ich bin so ein schlechter Mensch. Ich denke an andere Frauen, obwohl ich in einer festen Beziehung bin. Ich bin faul und lasse mich lieber krank schreiben, als arbeiten zu gehen. Ich esse Fastfood anstatt Brokkoli, obwohl ich weiß, dass es nicht gut für mich ist. Ich schaue extrem pornografische Inhalte und schäme mich dafür. Und ich fühle mich manchmal wie ein Schwein, wie ein Versager und so weiter und so fort. Aber das muss nicht sein. Das ist alles extrem menschlich. Wir haben alle Ecken und Kanten. Und das ist gut so. Und darum geht es in dieser Folge. Also bleib dran.

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Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet.

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Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge bei Männlichkeit mit Herz mit deinem Host Felix. Und ich freue mich, dass du heute bei dieser Folge wieder eingeschaltet hast. Und die Sätze, die ich am Anfang gesagt habe zum Einstieg, die mögen vielleicht extrem sein und intensiv sein und dich triggern auf irgendeine Art und Weise. Aber das ist häufig die Realität bei vielen von uns und auch bei mir. Diese innere Stimme, die dir sagt, du bist nicht in Ordnung. Weil du das und das denkst, weil du das und das fühlst, weil du vielleicht auch mal das ein oder andere machst, wo du selbst sagst, ey, was habe ich jetzt hier gerade wieder getan? Und oftmals ist es gar nicht der Gedanke oder das Gefühl oder auch die Handlung, die uns extrem beeinflusst, sondern das ist unser Urteil darüber. Unser Urteil darüber, dass wir das und das denken, dass wir so und so fühlen. Und das zieht uns extrem runter, weil wir uns klein machen. Ganz häufig sind dann Gefühle von Scham und Schuld. Ich schäme mich, weil ich schon wieder daran gedacht habe, wie heiß die Nachbarin ist, dass ich gerne Sex mit ihr haben will. Dafür schäme ich mich. Ich schäme mich dafür, dass ich wieder mal irgendeinen Fastfood-Müll in mich reingestopft habe, anstatt mir gesund was zu kochen. Ich schäme mich dafür, dass ich mal wieder einen Impulskauf getätigt habe im Online-Shopping, anstatt das Geld zur Seite zu legen und zu investieren in ein gutes Buch, in eine Weiterbildung oder einfach in ein Investment. Und diese Palette, vielleicht, wenn du jetzt mal überlegst, was sind so deine Themen, wo du sagst, ja, vielleicht auch ganz konkret, jetzt aktuell, gestern, wo du merkst, oh, das ist ein Anteil, nee, den will ich nicht. Das ist scheiße, wenn ich das denke. Das ist scheiße, wenn ich das fühle. Ich will das nicht. Und dann schäme ich mich dafür, ich drücke es weg, ich ignoriere es. Und das Fatale ist, wir laufen immer weg, weg, weg. Und es passiert nichts. Wir sind in einem ewigen, davon weglaufen, in einem ewigen Hamsterrad und sind nicht dabei, das Ganze zu integrieren. Weil das ist ein Anteil, das sind wir, das ist ein Teil unserer Persönlichkeit, unseres Menschseins, dass wir auch mal so etwas denken, so etwas fühlen, nicht nach starren Regeln immer handeln und uns dann selbst verurteilen, sondern das gehört alles zu uns. Und das ist die erste Erkenntnis, zu der ich dich einlade. Das ist alles unsere Persönlichkeit. Eine ganze Industrie ist entstanden, die dir einredet, dass du nicht gut bist, dass du nicht genug bist. Schau dir die Werbung an. Jeder suggeriert dir irgendwas. Bei den Frauen ist es oft die Kosmetik, die Kleidung. Du hast Falten, dann nimm die und die Creme. Du hast graue Haare, dann nimm die und die Färbung für deine Haare. Du hast die und die Figur, dann trage die und die Kleidung. Bau uns Männern ist eine andere Industrie. Du willst ein richtiger Mann sein, dann esse Fleisch. Du willst erfolgreich sein, dann kauf das und das Auto. Du willst Erfolg ausstrahlen, dann trag das und das, den und den Anzug. Du willst ein starker Mann sein, dann mach den und den Sport. Und wir haben ganz viele Einflüsse von außen, die immer wieder genau auf diese Schmerzpunkte einzahlen. Dieses Du bist nicht genug, weil du vielleicht jetzt keinen Sixpack hast oder du hast keine dicke Karre oder du bist nicht erleuchtet. Es gibt ja ganz viele verschiedene Ziele, die wir im Leben verfolgen können. Und schau da mal für dich und erkenne, dass damit unheimlich viel gespielt wird, gerade in der westlichen Kultur, mit diesem Gefühl des nicht gut genug Seins und ich biete dir eine Lösung an, in Form von hier ist das Produkt. Das ist natürlich ein Teil der Wahrheit. Wir können im Außen, können wir ein Gefühl von Glück und von ich bin angekommen und das ist sinnstiftend. Natürlich können wir das erreichen. Wenn wir zum Beispiel einen Job ausführen, der uns Spaß macht, dem mit Leidenschaft dabei sind, wo wir sagen, ja, geil, das ist natürlich was im Außen, weil das mit unserem Inneren auch resoniert, weil es was ist, wo unser, wo wir für brennen, wo wir wirklich sagen, geil, das ist. Und das tragen wir dann nach außen. Natürlich. Oder wir führen Beziehungen zu anderen Menschen, wo wir merken, die tun mir gut. Ich tue den anderen Menschen gut, die anderen Menschen tun mir gut. Und wo das Innere und Äußere in einem Einklang ist. Total wichtig. Wenn ich mich aber so daran erinnere, dieses im Außen, dann mehr Geld, ein dickes Auto, dickes Haus, dicke Muskeln, dann ist das in meiner Erfahrung nach immer sehr kurzfristig. Das Auto, ich übertreibe jetzt mit dicken Ledersitzen und 500 PS, das befriedigt. Natürlich ist es ein kurzes, geiles Gefühl, wenn du das Auto kaufst, der Geruch, aber nach ein paar Monaten ist es wieder Alltag. Und dann juckt es dich nicht mehr großartig. Da machst du dir eher noch Sorgen darüber, dass vielleicht die Felge angekratzt ist, dass der Sprit so teuer ist und der Verbrauch so hoch, die Versicherung ist so teuer, oh das Leder ist schon ein bisschen abgenudelt, jetzt musst du eine Lederpflege machen, was für ein Zeug kaufst du dafür? Und dann geht es los, dass du wieder aus diesem kurzen Glücksgefühl rauskommst. Und es geht in dieser Folge um einen anderen Weg, um eine innere Arbeit. Natürlich das Äußere auch. Das darf sein und das ist auch in Ordnung. Da aber nicht sich zu verlieren, sondern immer wieder in die innere Arbeit zu gehen. Und darum geht es auch. In dieser Folge integriere deine inneren Anteile, nämlich genau diese Form von ich denke zum Beispiel an andere Frauen oder ich esse mal Fastfood oder ich bin einfach mal faul und lass mich krankschreiben oder ich hab müsste eigentlich das und das machen, aber hab einfach keinen Bock und guck irgendeine Serie am Abend. Und das, diese Sachen, und was dir noch alles einfällt, diese Sachen zu integrieren, das ist so, so heilsam. Da hilft dir keine Creme, kein neues Auto, keine neue Lederjacke, kein neuer Job, der diese Anteile für dich integriert. Das kannst du nur selbst. Das liegt bei dir selbst. Und Punkt Nummer eins, den ich dir heute mitgeben will, spreche mit diesen Anteilen. Das ist häufig so, dass wir diese Anteile wegdrücken und sagen, ah, nee, und oh, ich schäme mich und lass das gut sein, pack's weg, man fühlt sich schlecht, wegschieben, irgendwo betäuben und gar nicht das sich anschauen, gar nicht integrieren, sondern ich lade dich ein, spreche mit diesen Anteilen. Was wollen dir diese Anteile sagen? Und lass sie mal zu Wort kommen. Das kann ziemlich unangenehm sein. Die Worte, ich erkenne das von mir selbst, ich habe das eine Zeit lang auch regelmäßig gemacht, dann wirst du einfach mal beleidigt von deiner Stimme so. Da komm dann, ich will es dich jetzt nicht durchbeleidigen, aber da kommen wirklich mal unangenehme Sachen. So von wegen, ey, du hast dich jahrelang nicht um mich gekümmert, was ist los mit dir? Und jetzt soll ich mit dir sprechen? So und dann, weißt du, das ist nicht verrückt, sondern das ist ein gesunder, innerer Dialog, den du dann führst. Weil endlich mal, endlich mal wird dieser Anteil mal angehört, den du jahrel, jahrzehntelang ignoriert, verdrängt, beschämt hast, dich dafür gerechtfertigt hast, dass du das und das denkst, dass du das und das machst. Wie gesagt, wir sind alle Menschen, wir haben alle Ecken und Kanten, wir haben alle unsere Laster. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein Lügner, das sage ich dir ganz ehrlich und direkt. Und darum geht's. Spreche mit diesen Anteilen, gebe ihm Raum, gebe ihnen die Möglichkeit, das mitzuteilen, weil oft steckt da ganz viel Gold dahinter. Was ist das? Was sind das für Bedürfnisse, die dahinter stecken? Warum denkst du an eine andere Frau? Warum isst du Fastfood? Lass mal diesen Aspekt, lass den mal Raum, gebe ihm Raum, gebe ihnen die Möglichkeit, dich dir mitzuteilen. Dann Punkt Nummer zwei. Diese liebevolle Haltung, liebevolle Akzeptanz, dass du sagst, natürlich ist es nicht alles geil. Und sag ich mal, wenn du dir wie vorgenommen hast, ich trinke jetzt mal weniger Alkohol und dann schüttest du dir trotzdem mal die Hucke voll, natürlich ist es nicht geil. Trotzdem, was bringt es dir, wenn du dich da verurteilst und dir da nochmal in die Kerbe haust? Gerade das führt dich immer wieder zurück in dieses schädliche Verhalten, weil du dich natürlich dann wieder schlecht fühlst, geschämst, schuldig fühlst, dass du es nicht im Griff hast. Und deswegen, diese Akzeptanz, da gibt es auch ein gutes, ein gutes Sprichwort. Also das ist von den AAs sehr, also die anonym Alkoholiker, das ist da integriert worden und das geht wie folgt. Das ist ein, das nennt sich das Gelassenheitsgebet. Es hat jetzt nichts mit Gott oder so zu tun, aber die sagen, gebe mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge hinzunehmen, die ich hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Ich glaube, ich habe es jetzt gerade falsch gesagt, aber was, was, was, ich werde es nochmal korrigieren. Ich glaube, es war nicht ganz richtig. Aber es geht darum, erstmal diese Akzeptanz zu haben, dass es gerade so ist, wie es ist, und damit liebevoll umzugehen. Also, dass du wirklich schaust, wie ein guter Freund mit dir umzugehen. Siehst du, und da habe ich auch gerade, weißt du, es ist auch jetzt ein Fehler gewesen. Ich nehm die Folge jetzt unscripted auf. Wahrscheinlich, aber lest mal nach, Gelassenheitsgebet. Guckst bei Google an, ich glaube, ich habe es wirklich nicht ganz richtig gemacht, ist mir jetzt gerade mega unangenehm, aber es ist jetzt, wie es ist. Und die Folge werde ich jetzt trotzdem auch so rausbringen, weil ich finde es einfach an der Stelle auch authentisch. Selbst, guck mal ich, ich mache Fehler. Selbst ich, uh. Okay, Punkt Nummer 3. Kommen wir weiter. Und gehe mal auch diesen Bedürfnissen nach. Was ist es denn? Wenn du jetzt zum Beispiel sagst, oh, ich hab jetzt Bock, ein Burger zu essen, dann guck doch mal, spüre mal rein und sag nicht gleich, oh, Burger ist schlecht viel Fett, ungesunde Fette, Zucker, schlechtes Fleisch und darf ich alles nicht so, werde ich dick. Ja, das ist wieder so sehr hart. Erinnere dich an Punkt 2, so dieses Ah, liebevolle akzeptieren, ja, und es ist doch mal geil, einen Burger zu essen. Als Beispiel jetzt. Und da gehe auch mal nach und dann mach das so ganz bewusst, zelebriere das sogar. Weißt du, und wenn ich so überlege, ich habe vor kurzem auch mal wieder bei einem Burgerbrater, bei einem sehr bekannten Burgerbrater gegessen und da habe ich mich geärgert. Weil ich bin normalerweise jemand, ich esse gerne mal Burger, Pizza, was auch immer. Und dann denke ich mir auch immer, so wenn ich das dann mache, dann will ich auch eine geile Qualität haben. Und ich war dann bei so einer Kette, die jeder kennt, den Namen nenne ich jetzt nicht, und es war richtiger Scheiß. Es war richtiger Müll. Ich habe mich richtig geärgert. Ich habe richtig viel Geld bezahlt, also 25 Euro und ich habe mich richtig räudig gefühlt. Also so richtig Magenschmerzen, mir ging es schlecht, ich war nicht gesättigt, ich war null befriedigt. Was ich dann so daraus gelernt habe, ist so, ja, geil mein Burger essen, dann aber in der richtigen Qualität. Dann mal zu schauen, wo gibt es einen geilen Burger? Dann vielleicht nochmal die Extra-Meile zu fahren, den extra Euro auszugeben und das dann so richtig zu zelebrieren und zu genießen. Das natürlich auch mit anderen Sachen. Zum Beispiel, ein letztes Beispiel, da möchte ich auch die Folge beenden hier, ist ja auch dieses Dogma, das, was wir eingetrichtert bekommen haben, gerade Sexualität ist in unserer westlichen Kultur ein so großes Charmthema. Extrem. Deswegen sind Pornos ja so auch erfolgreich. Gerade hier in Deutschland. Wir sind Weltmeister im Pornogucken. Ja, warum? Weil wir extrem beschämt sind für unsere Sexualität. Und da auch dieses Thema, ja, du willst Pornos gucken, du willst dich selbst befriedigen, du willst Sex mit der Nachbarin haben, ja, völlig, völlig normal. Weißt du, warum das so entartet oder, sag ich mal, so sich in diese Kanäle reinzieht, weil wir es unterdrücken. Weil es nirgendwo in der Gesellschaft, außer in, sag ich mal, so für sich privat, wenn die Gardinen zugezogen sind oder auf irgendwelchen Privatpartys oder so, ja, es ist kein Thema. Es ist schambehaftet, es ist schuldbehaftet. Und da auch mit zu arbeiten, ja, es ist völlig in Ordnung. Auch so Selbstbefriedung. Du hast immer gesagt, ja, ist streckig, schmutzig, darfst nicht. Ja, da arbeiten wir mit. Schau mal. Das ist Energie, Lebensenergie, Sexualenergie. Damit auch zu spielen, das sind alles nur so Einladungen, Beispiele. Wie gesagt, nochmal Punkt 1. Spreche mit deinen Anteilen. Was wollen sie dir sagen? Da steckt ganz viel Gold dahinter. Ganz, ganz viel. Da kannst du ganz viel Gold schürfen für dein eigenes Leben, für deine innere Arbeit. Weil du wirst immer sonst weglaufen, weglaufen, weglaufen, wegmachen. Du wirst nie all deine Anteile integriert haben. Und das ist Persönlichkeitsentwicklung im Kern. Ist alle Anteile oder Anteile zu integrieren. Du wirst niemals alle Anteile zu integrieren und dann erleuchtet sein. Das ist absoluter Bullshit. Aber diese gewissen Anteile. Punkt 2, liebevolle Akzeptanz. Ja, es ist jetzt nicht geil, dass du wieder ein Bier getrunken hast. Trotzdem, du hast es gemacht und akzeptiere es. Das bist du. Du hast das Bier getrunken. Okay. Oder du hast dir einen Porno angeguckt. Ja, okay. Fang da an. Okay. Passt. Was will es mir sagen? Was willst du mir zeigen? Und geh da in Kontakt mit dir selbst. Liebevoll auch. Nimm dich mal in den Arm und gut. Das heißt gut. Es ist okay. Es ist echt okay. Du bist okay. Auch mit dem Verhalten bist du okay. Punkt Nummer 3. Und gehe diesen Bedürfnissen auch nach und dann zelebriere das auch. Ja, du willst einen Burger essen. Dann mache das. Zelebriere das. Ja, du willst dir einen Hunter holen. Ja, zelebriere das und mache das. Und spiele da auch mal ein bisschen mit. Vielleicht machst du es mal unter der Dusche. Vielleicht machst du es mal nicht nur in der Standardposition von Porno, sondern spielst auch mal so ein bisschen. Vielleicht läufst du mal nackt durch die Wohnung und wedelst dir ein bisschen an der Palme. Also guck mal so ein bisschen, dass du damit spielst. Genau. Und fange an, das zu integrieren, dich ganzheitlich zu sehen und da dran zu bleiben. Das ist ganz, ganz wertvoll. Ich wiederhole mich nochmal, da ist wirklich Gold, Diamanten wirst du da finden, wenn du da dranbleibst. Gerade diesen Anteilen den Raum zu geben, den sie brauchen, weil dann werden die Stimmen leiser. Dann wirst du ein ganzheitlicher Mensch mit allen Ecken und Kanten. Nicht das Glanzgesicht, was uns in der Werbung eingetrichtert wird, der perfekte, gut aussehende, intelligente, wohlhabende Mensch. Nein. Du bist auch der Mensch, der auch mal perverse, geile Gedanken hat. Der mal gierig ist, der mal wütend ist, der mal ängstlich ist, der aber auch mal glücklich ist, der freundlich ist. Und in dem Sinne, bleib stark, bleib mit Herz.