Männlichkeit mit Herz

Dein Kind wird erzogen – von TikTok, YouTube & Instagram

Felix Achcenich

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0:00 | 21:15

Viele Kinder wachsen heute mit Dauerreizen, Bildschirmen und sozialen Medien auf – oft früher, als ihnen guttut.

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum gesunde Grenzen kein „Kontrollieren“, sondern echte Liebe und Führung sind.

Warum präsente Väter heute wichtiger sind denn je.
Warum Kinder Orientierung statt endloser Unterhaltung brauchen.
Und wie du dein Kind vor digitaler Überforderung, Social-Media-Sucht und emotionaler Abstumpfung schützen kannst.

Diese Folge ist ein Aufruf an Eltern:
Mehr Präsenz. Mehr Verbindung. Mehr echte Zeit.

Denn Kinder brauchen nicht mehr Bildschirmzeit.
Sie brauchen dich.

Und jetzt?

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Circa ein Drittel aller Kinder sind heutzutage verhaltensauffällig. Dazu gehören Depressionen, Angststörung, Essstörung, eine Lese- und Schreibschwäche, sowie auch motorische Entwicklungsstörungen. Und deswegen ist es so wichtig, dass du als Vater deinen Job machst und gesunde Grenzen setzt mit den Kindern. Du bist der Regulator deiner Kinder, denn sie selbst können das nicht und sie verlassen sich darauf, dass du als Vater präsent bist und dafür sorgst, dass es deinen Kindern gut geht. Schütze sie insbesondere vor den digitalen Medien und deren Einflüsse, die darauf ausgerichtet sind, deine Kinder in die Abhängigkeit zu führen. Es gibt da ganz viele psychologische Tricks aus dem Glücksspiel, die in soziale Medien, auch in soziale Geräte, in digitale Geräte eingeflossen sind, die dazu führen, dass wir immer mehr wollen, immer mehr Zeit damit verbringen und wortwörtlich am Haken hängen. Und nach dieser Folge wirst du gewisse Zusammenhänge besser verstehen, warum meines Erachtens so viele Kinderverhaltens auffällig sind und ich gebe dir auch ganz konkrete Tipps an die Hand, was du als Vater tun kannst, damit es deinen Kindern besser geht und sie in einem gesunden Rahmen sich entwickeln und entfalten können. Also bleib dran!

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Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet.

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Damit herzlich willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Ich freue mich, dass du wieder eingeschaltet hast zu einer brisanten Folge heute. In der Folge geht es darum, ganz konkret: schütze deine Kinder und sei ein präsenter Vater. Ein Vater, der für seine Kinder da ist und auch mal die unangenehmen Dinge macht. Die Grenzen nämlich setzt. Ich beobachte das ganz häufig im Kindergarten oder auch auf Spielplätzen, wie Väter gar keine Präsenz mehr haben, sondern selber die ganze Zeit nur am Smartphone rumdaddeln, während die Kinder mit ihnen sprechen. Sie setzen keine Grenzen, indem sie nicht ihre Stimme auch mal nutzen, ihre Körpersprache nutzen, sondern immer sorgen, ja, hörst du bitte jetzt mal auf, mich zu schlagen oder mich zu hauen. Ich sehe tatsächlich Väter, die von ihren Kindern gehauen werden. Blöder Papa und dann wird man gehauen und dann grinsen die noch dämlich oder lachen sich noch ein ins Zeug, aha, hör doch mal auf, mich zu schlagen. Hahaha, wo ich wirklich die Oberkrise kriege, und da kann ich mir dann auch schon vorstellen, wenn dann so reagiert wird auf ein Verhalten, was absolut inakzeptabel ist. Ich lasse mich doch nicht generell nicht schlagen und nicht von meinen eigenen Kindern schlagen und dann grinnen sich noch dämlich oder lache das noch so weg. Das ist wirklich erbärmlich. Und da kann ich mir auch nur vorstellen, dass dann solche Väter auch zu Hause immer nachgeben. Dann sagt das Kind, ich will noch ein Eis, ich will nochmal Computer spielen, ich will nochmal das Handy haben. Und wo du dann immer einhängst, das ist vielleicht eine Interpretation, die ein bisschen weit hergeholt ist. Das ist aber so, so wichtig, dass du als Vater Grenzen setzt. Das ist dein Part in der Erziehung, das Kind von der Mama mal wegzulocken, aus der Komfortzone rauszubringen, um mal eine klare Grenze zu setzen. Ich erlebe das auch bei uns im Kampfsporttraining. Der Trainer muss Grenzen setzen, wenn jeder macht, was er will, ja, dann gibt es nur Mord und Totschlag, um es mal übertrieben darzustellen, dann verletzen sich die Leute, dann dösen sie rum, machen nur irgendein Mist und dann passieren wirklich blöde Sachen. Und bei den Kindern ist es genauso. Du musst dir vorstellen, die sind in der Entwicklung, das Gehirn vernetzt sich so schnell, die lernen so extrem schnell die Kinder, die sind im Wachstum, das ganze Gehirn wächst, das Nervensystem. Und wenn wir diese Kinder schon früh, diesen extremen Reizen von sozialen Medien, von Handy, von diesem ganzen Molloch aussetzen, dann konditionieren wir unsere Kinder auf diese Geräte. Und dann werden sie von klein auf darauf konditioniert, diese Geräte zu bedienen, mit diesen Geräten, in diese Geräte sich zu flüchten, mit diesen Geräten Spaß zu haben und, und, und. Und alles andere bleibt auf der Strecke. Und ich sage hier nicht, diese Geräte, die sind total verteufelt. Natürlich kannst du mal ein Hörspiel anmachen. Natürlich können deine Kinder eine altersgerechte Sendung mal gucken. Alles völlig in Ordnung. Nur was ich teilweise beobachte, da kriegen die Kinder, wir waren im Urlaub letzten Jahr, waren wir in so einem Club-Urlaub mit ganz vielen anderen Familien. Da sehe ich kleine Kinder, die mir knapp über das Knie gehen, die kriegen von den Eltern das Smartphone in die Hand gedrückt und dann gucke ich auf den Bildschirm und denke ich, ich gucke nicht richtig, da scrollen die bei Instagram. Bei Instagram, fünf Jahre alt, vier, fünf Jahre alt, scrollen bei Instagram. Das ist psychische, das ist Körperverletzung, das ist psychische Folter. Das kannst du nicht bringen. Ein Kind in dem Alter vor so einem Gerät setzen mit so einem Algorithmus, und das ist schon längst bewiesen, Instagram, TikTok, YouTube, die haben Algorithmen, die darauf ausgelegt sind, dich da dran zu fesseln an das Ding. Dir immer das zu geben, deine Meinung zu bestätigen, dich möglichst lange daran zu fixen, dass du wirklich da hängen bleibst. Und du bist sogar noch das Produkt von den Leuten, die bieten dir das zwar kostenlos an, aber sie kriegen Geld dafür, dass du es nutzt, indem sie dir Werbung zuschustern und viele, viel Content, was ich mittlerweile auch, ich muss sagen, ich distanziere mich da auch mittlerweile immer mehr von, weil viel Content, der da angezeigt wird, ist alles nur Werbung und Marketing. Da geht es nur darum, guck dir das an, hier hast du, musst du was kaufen. Und das tust du deinen Kindern schon früh an und mir selber auch, mir als Erwachsener fällt es auch unheimlich schwer, immer wieder mich davon zu distanzieren und Grenzen damit zu setzen und nicht zu versacken und sagen, oh scheiße, jetzt habe ich mal wieder eine Stunde geguckt. Ja, das passiert mir selber auch. Ich kann das als Erwachsen reflektieren und denke dann immer so, ey, jetzt wach mal wieder auf und mach mal was anderes. Aber das können die Kinder nicht. Die bleiben völlig drauf hängen und sind von dir abhängig. Die verlassen sich darauf. Du bist das Kontrollsystem als Vater. Du bist derjenige, der das Ganze unterbricht und der das Ganze steuert. Erstaunlich ist, ganz erstaunlich, finde ich, dass die großen Tech-Dudes hier vom Silicon Valley, die richtig was auf dem Kasten haben, die wissen ganz genau, was das mit den Kindern macht. Und geben ihren eigenen Kindern, das ist so perfide, geben die iPads, Smartphones nicht in die Hand, sondern schicken ihre Kinder auf alternative Schulen, Montessori-Schulen, Waldorf-Schulen, die genau dieses Thema unterbinden, da wird noch gehandwerkt, da wird in die Natur gegangen, da wird ein Kontakt zwischen den Menschen hergestellt. Das ist ja immer wieder erschreckend, wenn ich Leute sehe, auch gerade so junge Erwachsene, die treffen sich irgendwo und hat jeder sein Smartphone in der Hand. Die unterhalten sich gar nicht mehr. Die schreiben nur noch und dann wahrscheinlich sind sie auch komplett woanders. Die treffen sich, aber sitzen nur mit ihren Smartphones nebeneinander. Mensch, man braucht doch eine Grundlage. Natürlich, Smartphones sind super und das Ganze hier könnte ich auch nicht aufnehmen ohne digitale Unterstützung. Wäre schwierig, um das dann so zu verbreiten. Natürlich ist es geil, aber wir müssen den Kindern erstmal die Basics beibringen. Und ganz erschreckend, ich habe hier nochmal eine Studie rausgesucht, laut Versorgungsatlas, und ich habe da irgendwie auch nichts großartig gefunden. Schreibt gerne mal in die Kommentare, wenn ihr da noch mehr zu findet von 2017, 2017, was ist das? Und da wurde schon geschrieben, 28% der unter 18-Jährigen haben da schon eine Diagnose bekommen. Es gibt ja diesen Diagnosekatalog, wo irgendwie Depression, Angststörung, alles drum und dran gelistet sind und da haben schon 28% schon eine Diagnose gehabt. Da war ja Corona noch gar nicht inbegriffen und es stand dann auch nur, ich hatte dann so einen Artikel noch weiter gelesen, auch, dass dann in Corona nochmal massiver Anstieg passiert ist an Depression, Angstörung, insbesondere auch gerade bei jungen Mädchen, ja, weil die natürlich besonders sich dann nochmal vergleichen, das ist ja auch so ein großes Thema. Die scrollen dann rum und dann hast du zehn Filter übers Gesicht gelegt, dann aus dem besten Winkel, noch eine Tonne Schminke im Gesicht, irgendwie nur das schönste Bild wieder rausgesucht, ne, von 100 Bildern das Schönste wieder rausgesucht und dann wieder geschrieben, wie geil das Leben ist, wie toller es ist. Ah, Mensch, das ist wirklich. Und dann guckst du das an als junger Mensch und guckst dann dein eigenes Leben an, denkst dir, ja, ich sehe nicht so geil aus. Ich hab jetzt hier nicht so eine geile Action und eigentlich bin ich ein ganz schön armes Würstchen und keiner mag mich, ich habe hier irgendwie was geteilt, hab hier nur drei Likes darauf, der andere, der hat irgendwie viel mehr Follower, hat viel mehr Likes und ja, ich bin nichts wert. Und dann entwickeln die Depressionen, Ängste. Und schau dir da auch mal die Selbstmodch-Raten an, die sind auch gestiegen, weil die wirklich, das macht die Leute kaputt. Und wenn du dann auch nichts hast und da nur vorsitzt, es macht dich wirklich Mürbe und schütze da deine Kinder. Ganz klares Appell. Und es kostet, das kann ich dir ganz ehrlich sagen, es kostet viel Aufwand, weil überall hast du das. Du musst immer wieder gegensteuern, gegensteuern, gegensteuern. Und es nervt. Und es unterstützt auch keiner. Du bist komplett auf dich alleingestellt. Natürlich gibt es hier und da dann irgendwelche Empfehlungen, ja, unser Hausarzt hat da auch bei uns in der Praxis oder unser Kinderarzt so eine Liste da hängen, da steht dann auch 45 Minuten Hörmedien, eine halbe Stunde online, irgendwie können sowas gucken am Tag. Aber mehr es nicht. So, du bist selber, wenn du es nicht machst oder deine Frau macht es nicht, dann macht es keiner. So, und wenn du dann noch auf eine normale Regelschule das Kind schickst, da ist dann eh, klar, weiß nicht, was dafür auftringe ich, da habe ich keine Ahnung. Aber was ich so mitbekommen habe jetzt in den letzten, seitdem ich Vater bin, in fast den letzten sieben Jahren, ist wenig bis gar keine Unterstützung. Du bist auf dich alleine gestellt. Und da musst du wirklich drauf achten, weil es tut kein anderer. Wenn du es nicht machst, dann sind deine Kinder komplett auf sich allein gestellt und das Ende vom Lied ist klar. Erinnere dich daran, was die ganzen Tech-Dudes machen, die richtig planen von der Materie haben. Die da müssen selbst die Nannies Verträge unterschreiben, dass die nicht die iPads, Handys, was auch immer, den Kindern in die Hand drücken dürfen. Das musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen. Überleg dir das mal. Die unterschreiben Verträge mit den Nannies, damit die das nicht nutzen dürfen. Ey, wie krass. Und jetzt komme ich auch mal zu den Punkten. Ich hab mich jetzt in Rage geredet, weil ich finde das so wichtig und das ist unsere, das ist unsere Zukunft und auch, das ist ja unsere nächste Generation. Das ist mein Samen, den ich da weitergegeben habe. Das ist meine Generation, die da fortgeführt wird. Und die soll ja, denen soll es gut gehen, die soll ein besseres Leben noch als ich haben. Und wer wünscht nicht seinen Kindern das Beste? Und das ist alles andere, wenn ich darauf nicht achte, da sabotiere ich meine Kinder schon von klein auf. Und ich erlebe das auch in meinem Umfeld, dass einige müssen Tabletten nehmen hier, weil dann ADRS diagnostiziert worden ist. Und da habe ich häufig beobachtet, dass diese Kinder schon früh exzessiv an diese Medien, an Handy etc. gewöhnt worden sind. Und meine Behauptung ist, ich bin hier kein Psychologe, kein Arzt, was auch immer, meine Behauptung ist, das steht in Zusammenhang. So mehr Mediennutzung, umso höher die Wahrscheinlichkeit. Also gerade in diesen jungen Jahren, in diesen ganz kleinen Jahren. Also, ich will jetzt nochmal mit den Tipps anfangen, die ich mir aufgeschrieben habe. Also mit den Ideen. Sorge für Abwechslung. Alternativen schaffen statt nur Verbote. Natürlich, irgendwann kommt das Alter, jeder hat ein Smartphone, was auch immer. Dann musst du natürlich auch gucken, dass mit einem gesunden Menschenverstand, dass es dann gewisse Regeln gibt auch, wenn es nicht anders geht, aber Sorge dafür, dass auch Unternehmungen gemacht werden, dass mal Ausführungen gemacht werden, dass Naturzeit ist, dass das Kind in einen Verein geht, dass es irgendwo eine Alternativen hat zu diesem Handy. Also ein Leben außerhalb der sozialen Netzwerke, außerhalb des Handys, dass du da einen Rahmen schaffst, wo das Kind sieht, ey, es gibt noch andere coole Sachen, die mir echt Spaß machen und ich bin da wirklich, hab auch noch was anderes. Und gerade in den jungen Jahren. Auch, ich schicke meine Tochter auf die Waldschuhe, da bin ich von überzeugt, weil sie da noch ganz viele Sachen lernt, die ich selber auch nicht kann. Irgendwie tanzen, töpfern, werken, die machen Feldarbeit, bauen da Getreide an und und und, machen da irgendwie Stoffarbeiten und sie wird so viel lernen. Nicht nur dieses, ich lerne irgendwie die Blumen aus, wenn ich in Biologie und lerne aus Periodensystem. Ja, geil, und was bringt es dir fürs weitere Leben, wenn du jetzt kein Chemie studieren willst, irgendwas? Gar nichts. Es ist Bullshit. Aber wenn du so eine Sache handwerklich irgendwas kannst, du kannst ja ein Hobby draus machen, kannst ja anfängen zu nähen oder zu stricken oder du findest Spaß an der Gartenarbeit, was auch immer. Also meines Erachtens, oder tanzen ist es viel mehr Begegnung, als irgendwo nur dieses reine Kopf. Also Sorge für Abwechslung, Sorge für Alternativen. Und da bist du auch als Mann ganz klar in der Führungsrolle, dass du mal wieder was organisierst, dass du mit deinen Kindern irgendwo hingehst, dass du dafür sorgst, dass sie Sport machen, dass sie rauskommen, dass sie sich mit Freunden treffen, dass sie ein abwechslungsreiches Programm haben. Dass nicht die Gefahr läuft, ich sitze den ganzen Tag nur vorm Bildschirm und komme nicht mehr klar. Punkt Nummer zwei, spreche mit deinen Kindern, kläre deine Kinder auf. Kläre auf, was diese Risiken sind. Wenn sie jetzt, kannst nicht mit dem Dreijährigen sprechen, kannst dir dem aussagen, das ist nicht gut, das machen wir nicht. So älter deine Kinder wären und so wichtiger ist da auch Aufklärung zu leisten, rede da mit deinen Kindern drüber. Ich kann dir, wenn du zum Beispiel jetzt keinen Bock hast, ein Buch zu lesen oder sowas, kann ich die Doku, das Dilemma der sozialen Netzwerke auf Netflix empfehlen. Das ist eine super Doku, wo nochmal drauf eingegangen wird, was für ein Algorithmus dahinter steht, worum es da eigentlich geht, dass die Leute mit diesen Algorithmus, das ist der Einzige, dich nur draufzuhalten, dass du nur draufgehalten wirst, die Nutzungszeit zu erhöhen, damit sie dir mehr Werbung zuschalten können, dass sie noch mehr Geld mit deiner Zeit verdienen können. Darum geht's. Punkt Nummer 3. Und interessiere dich für deine Kinder, wenn ich das sehe, das Beispiel vom Anfang an. Ey, wie oft, auch bei jungen Müttern mit ihren Kindern, sehe ich das genauso wie bei den Vätern. Die reden mit ihren Kindern und scrollen auf dem Smartphone rum oder sitzen am Spielplatz, scrollen mit dem Smartphone rum. In der anderen Hand haben sie noch die Kippe. So, ja, scheiße. Natürlich, man ist nicht perfekt und ich weiß, ich scrolle selber mal auf meinem Smartphone, wenn meine Tochter da ist und beantworte irgendwelche Nachrichten. Aber versuche es zu minimieren, so gut es geht, und interessiere dich für deine Kinder. Das heißt, was machen sie eigentlich? Wie geht es ihnen auch? Also wofür interessieren sie sich und dass du dich da auch dafür auch interessierst und mal darüber sprichst und zeigst, hey, das machst du, ey, das ist ja, erzähl mir da mal was drüber. Ich habe mir da auch mal was angeguckt, mal Gedanken gemacht. Das ist ja ziemlich cool. Und eine Verbindung aufbauen, eine Aufmerksamkeit geben, in den Kontakt gehen. Das ist so wichtig für deine Kinder, da verzehren die sich nach. Weil wenn die immer merken, ey, Mama und Papa sind immer mit dem Handy verbunden und das ist viel wichtiger als ich, ja, wie sollen sie es dann lernen? Dann haben sie genauso das Smartphone in der Hand, alle sitzen in der Familie, nur noch am Handy, scrollen da nur noch rum und sind wirklich nur noch in dieser digitalen Welt verankert. Und laufen nur noch rum wie so ein Zombie. Ja, da muss man sich auch nicht wundern, man ist immer das Vorbild. Ich kann jetzt hier auch erzählen, labern, labern, aber wenn ich jetzt hier den Podcast gleich beende und setze davon auch nichts um und scroll hier nur mit dem Handy, aber sagt da meiner Tochter, ich nehme hier einen tollen Podcast auf und ich bin hier, erzähle tolle Sachen und scroll dann nur selber mit dem Handy rum. Ja, es bringt gar nichts. Wir sind in unserem Tun sind wir die Vorbilder. Kinder gucken sich das ab. Du kannst nicht irgendwas sagen, A sagen, B tun. Das habe ich auch schon in einer anderen Folge mal gemeint, wie wichtig es ist, dass du als Mann auch integer bist und das sagst oder das machst, was du sagst. Und das geht nicht immer alles 100%. Wir sind keine Roboter, wir sind keine Perfektionisten, also ich zumindest nicht. Ich habe mir jetzt noch kein Stück einpflanzen lassen. Die Punkte hier sind aber wirklich wichtig. Schütze deine Kinder. Weißt du, und auch wenn ich hier ausgerastet bin, ein bisschen lauter war und dich das irgendwie getriggert oder polarisiert hat, ja, es muss auch triggern und polarisieren, weil es scheiß nochmal wichtig ist. Das ist hier keine, es geht hier um unsere Kinder und Kinder brauchen einen besonderen Schutz, Kinder brauchen eine besondere Sicherheit und es wurde hier auch lange verpennt von der Regierung, von den zugehörigen Stellen, auch von den, sag ich mal, sozialen Medien, die verdienen Milliarden und es ist egal am Ende des Tages, wie es den einzelnen Menschen dahinter geht, vor allem den Kindern. Und das finde ich wirklich sehr, sehr bedauerlich. Also, Punkt Nummer eins nochmal zur Wiederholung: Sorge für Abwechslung, dass du Alternativen zum Handy anbietest, dass du wirklich ganzheitlich was machst, Bewegungen integrierst, frische Luft, Natur, Hobbys, Freundschaften pflegst, dass du, dass du unterstützt in dem, dass sie sich entfalten kann und nicht nur lernen, wie sie bei TikTok und Instagram rumscrollen und da den Algorithmus verfallen. Punkt Nummer zwei, spreche mit deinen Kindern, kläre sie auf. Das ist auch so ein Thema Sexualität. Irgendwann ist es da, musst du machen. Sprech darüber. Also meine Eltern haben es nicht gemacht. Das, ja, war nicht so geil. Musste man sich das selber alles aus dem Finger ziehen. Oder in der Schule haben sie eine Stunde mal Aufklärung gemacht. Ist auch blöd. Aber es ist ein anderes Thema. Kläre deine Kinder auch zu sozialen Medien, zu sozialen Netzwerken auf, zu diesen ganzen digitalen Medien. Es ist so zentral, weil wir leben in einer hochvernetzten digitalen Welt und das ist wirklich absolutes Basic. Es ist nicht so, wie kann ich 10 mit 10 Fingern tippen und wie kann ich Windows bedienen, sondern nein, wie kann ich mich selber auch schützen vor diesen gefährlichen Systemen und Algorithmen, die mittlerweile dahinter stehen. Punkt Nummer drei, interessiere dich für deine Kinder, wirklich. Nimm dir Zeit. Aufmerksam sein. Weißt du, ich habe irgendwo mal gelesen, es ist viel besser, mal eine halbe Stunde konzentriert mit deinen Kindern was zu spielen, mal interessiert zu fragen, wie es ihnen geht, was sie gerade machen, auch mal zu schauen, von dir selbst aus, was lesen sie gerade, was ist in der Schule los, was ist so im Freundeskreis los und dich dann auch mal mit Dingen beschäftigen, die deine Tochter, deine Sohn interessieren, dass du dich mal ein bisschen reinversetzt und mal sagst, ey, ich hab mir das mal angeschaut und erzähl auch mal. Ich sehe immer, du machst das und wie ist das eigentlich? Und da reingehen. Diese Aufmerksamkeit, Blickkontakt. Fragen, wie geht's dir? Zuhören. Basics, das habe ich auch schon oft gesagt. Blickkontakt, Zuhören. Und nicht gleich wieder von sich selbst labern. Das machen auch immer viele. Das kann ich. Kurze Anekdote, dann erzählt man was und dann sagen die Leute gleich wieder so, ja, ich kenne das auch und mein und dann bla bla bla bla bla und wieder nur von sich erzählen. Oh ey. Okay, anderes Thema nochmal. Ich möchte das hier abschließen. Also bitte schütze deine Kinder, sei ein präsenter Vater. Die Kinder zählen auf dich. Sie brauchen dich als Kontrollfunktion. In dem Sinne, bleib stark, bleib mit Herz.