Männlichkeit mit Herz
Ich bin Felix Achcenich – systemischer Coach, Personalentwickler und seit mehreren Jahren in der Männerarbeit aktiv. In meiner Arbeit verbinde ich moderne Psychologie, Embodiment und Spiritualität mit klarer, reifer Männlichkeit.
Hier geht es um Erfolg, Beziehungen und Männlichkeit – klar, ehrlich und auf den Punkt.
Ich zeige dir, wie du als Mann mehr Präsenz, Klarheit und Tiefe in dein Leben und in deine Beziehungen bringst. Schluss mit Unsicherheit, Spielchen oder oberflächlichen Tipps – hier geht es um echte Verbindung.
Jede Folge liefert dir praktische Impulse, inspirierende Storys und konkrete Übungen, die du sofort umsetzen kannst. Damit du als Mann nicht nur erfolgreicher im Job wirst – sondern auch erfüllter, kraftvoller und gelassener in Beziehungen wirst.
Wenn du bereit bist, dein Leben auf ein neues Level zu heben, dann ist dieser Podcast für dich.
Männlichkeit mit Herz
Was das Feminine von dir braucht - So gelingt deine Partnerschaft
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Ich spreche darüber, warum Beziehungen oft an emotionaler Distanz scheitern und was das Feminine wirklich von uns braucht, damit wieder Nähe entsteht.
Ich zeige, wie du aus der reinen Lösungslogik aussteigst und mit einfachen, konkreten Schritten wieder Verbindung, Sicherheit und Intimität aufbaust.
• Beziehungsmodelle aus Kindheit und Umfeld erkennen und bewusst neu lernen
• Deutsche Sachlichkeit als Beziehungshürde und warum Emotionen Verbindung schaffen
• Männliche und feminine Energie als Landkarte für unterschiedliche Erwartungen
• Geben, was wir uns selbst wünschen, inklusive klarer Kommunikation von Bedürfnissen
• Emotional mitteilen statt Statusbericht, mit gleichzeitiger Selbstführung
• Raum halten für die Partnerin, präsent zuhören, nachfragen und keine Lösungen liefern
0:00
Wenn die Verbindung endet
2:28
Wie wir Beziehungsmuster lernen
3:18
Warum wir Deutsche so rational sind
4:55
Maskuline und Feminine Erwartungen
7:14
Drei Übungen für eine bessere Partnerschaft
8:06
Geben was du selbst willst
10:55
Gefühle mitteilen ohne sich selbst zu verlieren
14:04
Raum halten und aufhören wollen zu reparieren
16:23
Abschluss
Und jetzt?
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Feedback, Themenwünsche oder persönliche Gedanken kannst du mir gerne schreiben an: maennlichkeitmitherz@posteo.de
Jeden Freitag gibt es eine neue Folge!
Bleib stark - bleib mit Herz!
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Wenn die Verbindung endet
SPEAKER_00Ständig Streitereien, Diskussionen um Nichtigkeiten, oder du hast auch das Gefühl, nicht mehr richtig verbunden zu sein mit deiner Partnerin. Und das Gefühl ist da, jeder macht sein eigenes Ding und du lebst irgendwie nebeneinander her, Haushalt, Alltag, läuft alles. Und dann ist das hier keine Ausnahme, denn jede dritte Ehe in Deutschland wird im Durchschnitt geschieden. Und die Zahl der unzufriedenen Partnerschaften, das behaupte ich jetzt an der Stelle, das wird noch weitaus größer sein. Denn meines Erachtens bedeuten Beziehungen immer wieder in Verbindung zu gehen, sich einzubringen und vor allem auch emotional. Und das ist häufig ein großes Thema bei uns Männern, sich emotional zu öffnen, einen Schritt, auf die Partnerin zuzugehen. Und Beziehungen sind keine Selbstläufer. Ganz im Gegenteil, es bedeutet ja, es steht ja im Wort drin, sich aufeinander zu beziehen und das immer wieder zu üben. Und wie das aus meiner Sicht gelingen kann in deiner Partnerschaft, das erkläre ich dir in dieser Folge. Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet. Und damit herzlich willkommen bei Männlichkeit mit Herz mit deinem Host Felix. Ich freue mich, dass du wieder eingeschaltet hast zu einer neuen Folge. Und heute spreche ich darüber, was das Feminine von dir braucht und so gelingt deine Partnerschaft. Ja, traurig aber war, ich habe selber nochmal darüber nachgedacht auch, wo habe ich eigentlich Beziehungspflege gelernt oder ein Beziehungstraining gehabt. Da ist mir nichts eingefallen. Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht. Wo hast du gelernt, wie du Beziehungen führst? Also nicht nur Freundschaften, ich meine jetzt ganz klar so Liebesbeziehungen. Weil ich für mich, ich habe es jetzt nicht in der Schule gelernt, da haben wir ja unsere Standardfächer von Deutsch, Mathe, Englisch und so weiter. Ich habe es auch nicht in meiner Ausbildung gelernt oder in meinem Studium, wo auch immer, sondern ich habe mich da nochmal selbst reflektiert, ja, wo habe ich das eigentlich her, das Ganze?
Wie wir Beziehungsmuster lernen
SPEAKER_00Und zum Großteil übernehmen wir diese Konzepte in der Regel von unseren Eltern, beziehungsweise von unseren Bezugspersonen. Gerade in den ersten Lebensjahren lernen wir ganz viel, indem wir uns Dinge abschauen. Aha, wie machen das eigentlich die Erwachsenen? Wie macht das eigentlich meine Bezugsperson? Oder wie reden die miteinander? Was haben die, führen miteinander, also streiten die sich häufig, diskutieren die immer rum, haben die auch wenig Körperkontakt und so weiter. Ist da viel Distanz oder habe ich da auch viel Geborgenheit? Und das konditionieren wir. Das lernen wir von Kind auf. Das ist Beziehung. Aha, so sehen Beziehungen aus. Und natürlich kommen dann noch weitere Faktoren dazu. Gesellschaftlich
Warum wir Deutsche so rational sind
SPEAKER_00gibt es auch Unterschiede. Wir in Deutschland sind ja, ich sage es jetzt mal pauschal, eher, sag ich mal, so aufgaben- und leistungsorientiert. Das heißt, es ist eher immer so, ja, läuft, ne, Zahlen, Daten, Fakten. Wir sind weniger emotional und haben auch eher eine Distanz zu dem Gesprächspartner. Anders zum Beispiel so eher in den südlichen Ländern, wo ja alles ja mehr emotional ist und auch die Leute, also wenn ich jetzt zum Beispiel an Italien denke, wo die Leute auch näher miteinander sind, Küsschen hier, Küsschen da, und auch die normale Rededistanz zueinander ist deutlich kürzer. Und das erleben wir dann halt auch gesellschaftlich hier bei uns in Deutschland als normal. Wir sind alle so ein bisschen kühl und ein bisschen sachlich, ja, wie geht's dir? Ja, läuft bei mir, kennen wir ja alle. Und das erleben wir dann als normal. Und dann landen wir irgendwann in einer Partnerschaft und was wird uns da gezeigt? Ja, nicht viel. Wir haben ja nicht viel mitgenommen. Vielleicht, wenn unsere Eltern eine gute, eine glückliche, zufriedene Partnerschaft gelebt haben. Und natürlich gibt es da auch immer Streit und eine Meinungsverschiedenheit, aber ich sag mal so grundsätzlich, dann haben wir ja ein gutes Rüstwerkzeug gekriegt, um das auch in unsere Partnerschaft zu geben. Aber häufig ist das nicht so der Fall, würde ich sagen, sondern in der Regel ist es ja eher so, es ist von Spannung oder auch vielleicht von einer Trennung oder naja, meine Eltern waren zwar immer zusammen, aber unglücklich, das höre ich auch immer wieder. Und ich denke mal, da ist einfach viel, viel Potenzial.
Maskuline und Feminine Erwartungen
SPEAKER_00Und wenn wir dann noch in eine Beziehung mit dem anderen Geschlecht treten, also hier wieder in Form von Energien, also wir sind alle gleichwertig, aber wir sind nicht gleich. Du kannst Mann und Frau nicht, also von der femininen und maskulinen Energie, wenn du das schon vorige vor mir gehört hast, ist es alles andere als gleich. Also nur ein Beispiel, wenn zum Beispiel mir jetzt jemand erzählt, ja, mir geht es schlecht und ich weiß nicht, dass ich Stress bei der Arbeit habe, dann bin ich in meinem männlichen Verstand sofort lösungsorientiert. Das heißt, ich würde sofort sagen, ja, dann musst du das Sohn so ändern, ja, dann musst du den Job wechseln oder dann musst du das und das machen mit dem Chef sprechen und bin sofort in meinem Verstand analysiere und gebe sofort eine Lösung. Das weibliche eher, also die feminine Energie, ist eher so das Emotionale, ja, erzähl mir nochmal, kommunizieren so. Erzähl nochmal, wie fühlst du dich da eigentlich? Was macht das mit dir? Und hol nochmal ein bisschen aus. Erzähl mal die Details, wie es dir eigentlich so damit geht und was es mit dir macht. Und da geht es gar nicht darum, irgendwo um Verstand zu sein und zu analysieren, sondern es geht darum, das Gefühl und das Sprechen an sich. Die Verarbeitung beim Femininen erfolgt über das Sprechen. Dadurch verarbeiten, verarbeitet das Feminin. Ich bespreche jetzt bewusst nicht von Mann und Frau, weil ich bin der festen Überzeugung, und auch wenn ich da zum Beispiel den David Dater, den ich dir an der Stelle ja auch sehr empfehlen kann, ein toller Männercoach, aber der hat auch sehr viele Frauen gecoacht, und der hat gesagt, also er hat sehr, sehr viele Jahrzehnte gerade in diesen Dynamiken auch Erfahrungen gesammelt. Und er hat gesagt, ja, in uns Geschlechtern steckt immer beides drin. Also ich habe eine weibliche Energie und ich habe auch eine männliche Energie. Aber von der Essenz bin ich natürlich in meiner männlichen Energie. Aber das kann auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Und wozu, und das kann oftmals gerade diese Energien, die Frau erwartet, eigentlich was anderes von dir, als du jetzt meinst, in deinem männlichen Verstand, was das Richtige jetzt ist, nämlich eine Lösung vorzuschlagen. Und darum geht es in dieser Folge, dass ich dich dazu mal eher abholen möchte, also dir auch so ein Bewusstsein dafür, dass es wirklich unterschiedliche Erwartungen auch gibt, was in dieser Beziehungsdynamik passieren kann.
Drei Übungen für eine bessere Partnerschaft
SPEAKER_00Und da sage ich dir jetzt, ich habe das in drei Punkten heute aufgeteilt, ich gebe dir jetzt drei Punkte mit, wo ich meine, das ist ganz zentral, damit deine Partnerschaft ja dauerhaft gut läuft. Natürlich auch immer wieder mit Höhen und Tiefen. Also, das will ich ja auch ganz klar sagen. Da sind wir auch nochmal eine kurze Anekdote, durch diese Walt Disney-Sachen sind wir auch alle sehr gehirngewaschen, meines Erachtens, weil es immer mit einem Happy End endet. Es gibt irgendwie ein bisschen Streit und aber am Ende sind wieder alle glücklich und alle zufrieden. Das ist auch nicht die Realität. Es gibt einfach mal Themen, das ist eklig, da geht man dann nicht immer irgendwie mit Happy End auseinander, sondern es gibt manchmal auch einfach Trennung, weil es nicht mehr passt. Oder es gibt einfach auch Dinge, die sich nicht so schnell lösen lassen können, and that you have an happy end amendment hast. Also da auch so ein bisschen die Realität vor Augen zu halten.
Geben was du selbst willst
SPEAKER_00Aber punkt Nummer 1, den ich hier jetzt anbringe. Also bring das in deine Partnerschaft, was du dir gerne wünschst. Also, wenn du dir zum Beispiel wünschst, mehr Körperkontakt zum Beispiel, dann gebe deiner Partnerin auch mehr Körperkontakt. Natürlich sollte das schon passen. Wenn du jetzt ein sehr körperlicher Mensch bist, dann macht es jetzt weniger Sinn, mit einer Partnerin zusammen zu sein, die natürlich gar keinen Körperkontakt will, also die da wirklich sehr, sehr distanziert und sag ich mal, auf Abstand ist. Ja, da wirst du ja verkümmern. Das passt ja nicht. Und deswegen rede auch darüber, über deine Wünsche. Also, dass du dich mitteilst, dich öffnest und sagst, hey, ich vermisse deinen Kontakt. Und ich möchte mehr mit dir auf körperlicher Ebene Kontakt kommen. Und da nicht so, weil wir Männer sind da wieder schnell so, dieses Oh, ich will Sex. So, das ist der körperliche Kontakt, den wir natürlich kennen und den wir auch wollen. Aber dass du deine Frau zu verstehen gibst, hey, du bist mir wichtig, auch außerhalb von Sex und nicht so mit dieser Intention, ich will Körperkontakt, damit ich dann Sex kriege. Das ist ein falscher Weg, weil dann geht es nicht darum, dass deine Frau merken oder deine Partnerin merke, dass du da mit einem Ziel rangehst, nämlich, ah, ich mache Körperkontakt und danach gibt es Sex. Und das merken Frauen. Sie merken, wie du sie anfährst, wie du sie berührst und merken dann schnell, was für eine Intention gehst du eigentlich an die Sache ran. Und da einfach zu sprechen auch, ja, ich wünsche mir eine Umarmung mal. Und das wünsche ich mir, weil mir das wichtig ist, diesen Kontakt zu haben oder mal gestreichelt zu werden von deiner Partnerin oder deiner Partnerin auch nochmal eine Massage zu geben. Also es ist so wichtig, erstmal das selber reinzugeben, was du dir von deiner Partnerin wünschst. Wünschst du dir eine liebevolle Partnerschaft, ja, dann sei selber auch der liebevolle Partner, den du dir das, was du dir von deiner Frau wünschst. Und da meine ich nicht jetzt irgendwie der Nice Guy, der alles irgendwie ihr hinterher trägt oder ihr alles recht macht, darum geht es nicht, sondern dass du authentisch bist. Dass du authentisch bist und zu dir stehst, zu deinen Bedürfnissen, dass du eben auch sagst, hey, das sind meine Wünsche und das offen kommunizierst. Das ist der Punkt Nummer eins. Also bringe das in deine Partnerschaft, was du dir selber gerne wünschst von deiner Partnerin und kommuniziere auch ganz offen über deine Wünsche, auch wenn das vielleicht das Risiko damit einhergeht, dass du dich verletzlich zeigst. Das ist so wichtig. Und
Gefühle mitteilen ohne sich selbst zu verlieren
SPEAKER_00Punkt Nummer zwei, und das geht auch so ein bisschen mit Punkt Nummer eins einher, teile dich mit. Wie geht es dir gerade? Und ich meine nicht so, ja, bei der Arbeit ist viel los, ich habe heute 10 E-Mails beantwortet und noch drei Meetings gehabt und der Sprit ist so teuer, zwei Euro kostet das an der Tankstelle. Nein, ist ja auch okay, mal so einen kurzen Statusbericht zu machen. Ich habe jetzt übertrieben. Aber was ich sagen will ist, teile auch mal mit, wie es dir geht, wie du dich fühlst. Dass du dann eher so sagst, oh ja, ich hatte heute so ein anstrengendes Meeting mit meinem Chef, der hat mir wieder neue Aufgaben gegeben und ich habe so einen richtigen Stress gehabt, ich habe das richtig gemerkt, wie mein Magen sich zusammengezogen hat und ich habe schon wieder so einen Druck im Kopf gehabt und ich konnte die letzte Nacht auch nicht schlafen. Mir geht es wirklich gerade nicht gut. Und ich schaue jetzt gerade schon, wie ich so für mich sorgen kann, dass du dann auch so guckst, ah, okay, das ist auch wichtig, dass du dich offen mitteilst und dann auch gleichzeitig so für dich selber ihr zeigst, ey, ich regle das aber so für mich selber. Aber dich mitteilst, dass ich weiß, ah, okay, er sucht hier die Verbindung, er ist emotional verfügbar und hat aber gleichzeitig wieder so in seiner maskulinen Essenz auch, dass du für dich die Führung hast. Also dass du sagst, ja, aber ich krieg die Sachen geregelt. Aber es fühlt sich gerade echt scheiße an. Ich habe wirklich diesen Druck im Kopf und schlafe schlecht und das und das habe ich mir auch vorgenommen. Noch ein ehrliches Gespräch mit meinem Chef, nochmal über gewisse Aufgaben zu sprechen, dass ich nochmal Themen nochmal delegieren oder abgeben kann oder kann ich vielleicht auch was sein lassen und dass du dann einfach auch klar bist. Aber auch diese Gefühle mit einbinden. Und das ist so wichtig für das Feminine. Wie schon am Anfang gesagt, diese Kommunikation, dieses dich mitteilen. Und nicht dieses, nur dieses Rationale, so bum, bum, bum, bumm, zack, zack, der Aktienkurs, Apple, 10% im Minus, jetzt kaufe ich nach, sondern dich mitzuteilen, so eher zu sagen, oh, jetzt ist mein Depot unter Wasser gegangen und ich habe jetzt 10% Verlust und das fühlt sich jetzt gerade gar nicht gut an. Ich hatte die ja erst vor kurzem gekauft und hatte jetzt eigentlich gedacht, der Kurs steigt und dass du da einfach, du merkst ja selber, das ist so ein richtiger Redeschweig. Und damit diese Verbundenheit wieder schaffst zum Femininen. Überleg mal, wenn Frauen sich treffen untereinander treffen, dann ist das in der Regel, vielleicht ist das jetzt hier auch ein bisschen Schubladen denken, dann tauschen sich die Frauen über alles aus. Die reden über Gott und die Welt, die können stundenlang miteinander telefonieren, sich im Kaffee treffen, weil sie dadurch Verbindungen aufbauen und dadurch verarbeiten sie auch die Prozesse. Durch das Reden, dass sie ihre Emotionen mitteilen, sich mit den anderen verbinden und das machen Frauen ja auch auf eine sehr emotionale Art und Weise. Und natürlich muss das Feminin dann auch mal wieder maskulin sein. Also wenn ich das so überlege, natürlich haben die Frauen sehr, sehr viel zu leisten, auch und sehr, sehr viel in ihrem Maskulinen zu sein. Also musst du darum geht, ja, ich organisiere jetzt hier Sachen zu Hause, Partnerschaft oder ich sag mal, die Kinder muss ich organisieren, bei der Arbeit muss ich was organisieren. Und sie sind ja schon viele Maskulinen unterwegs. Und wenn
Raum halten und aufhören wollen zu reparieren
SPEAKER_00du aber, da kommen wir jetzt zum Punkt 3, Punkt 3 ist, öffne deiner Partnerin die Räume, wo sie sich entspannen kann. Das heißt also, wo sie sich emotional öffnen kann, wo sie sich dir mitteilen kann und sagen kann, also wo sie dann richtig anfängt, so, oh, mir geht's gerade überhaupt nicht gut, ich habe hier Streit mit meiner Freundin und das belastet mich so und ich fühle mich da gerade nicht und das strengt mich total an. Und also das, so ein Thema, und dass du dann da bist und ihr zuhörst, aufmerksam bist, nochmal eine Frage stellst, erzähl mir doch mal bitte mehr. Was ist denn da los? Was geht denn in dir vor? Und dass du ihr einfach einen Raum schaffst, wo sie das Gefühl habt, oh, der hört mir zu. Der ist da für mich. Ich kann mich jetzt hier rein entspannen und ihm das erzählen, wie es mir gerade geht. Und dass du dann da bist, dass du den Raum hältst. Als Mann ist es total wichtig, dass du präsent bist, dass du zuhörst und nicht nebenbei mit deinem Handy rumsurfst oder schon an das Fußballspiel von heute Abend denkst, sondern dass du dann da bist, einfach zuhörst und ihr das Gefühl gibst, hey, ich verstehe dich, ich sehe dich und ich verstehe dich. Und wie machst du das? Indem du präsent bist, indem du so reden lässt und auch mal nachfragst, interessiert bist und bloß bloß nicht in dein Verstand zu gehen und keine Lösung, bitte nicht vorschlagen, das ist das Schlimmste, was du machen kannst, wenn du wieder rationalisierst oder sagst, yeah, but that's so fuel, this is doch totaler Quatsch, du müsstest das und das machen, or du hast hier die Lösung berat. Da geht das ganze System von der Frau zu, da geht das System vom Feminine zu, da macht sie sich zu. Weil da fühlt sie sich verurteilt, da fühlt sie sich überforderte, weil sie fühlt sich gerade so. Das Feminine fühlt sich gerade so und das ist gerade die Realität. Du in deinem Verstand kannst es dann nicht greifen. Du denkst sowieso, es muss doch jetzt irgendwie vorangehen hier und lass die mal nicht erzählen und dann wirst du ungeduldig. Wirklich, das ist so wichtig, diese Sicherheit zu schaffen, dass sie merkt, oh, nimm sie auch in den Arm, dass sie sich bei dir anlehnen kann und dass sie sich in deine männliche Präsenz entspannen kann. Und damit hast du viel
Abschluss
SPEAKER_00getan. Ich bring das hier nochmal auf den Punkt. Also, bringe das in deine Partnerschaft, Punkt Nummer eins, was du selber gerne sehen willst. Und rede da offen über deine Wünsche auch, teile dich damit, teile dich auch mit, das war Punkt Nummer zwei, wie es dir auch geht, teile was emotional mit und zeige aber auch gleichzeitig, du lässt dich von deinen Gefühlen nicht überwältigen, sondern du hast einfach auch eine rationale Sicht dann auf die Dinge, dass du für dich selber gut sorgen kannst. Und Punkt Nummer 3, öffne den Raum, wo sie sich dir mitteilen kann. Also wo sie merkt, ich habe Sicherheit, ich kann mich fallen lassen und meinem Partner was anvertrauen. Da bloß keine Rationalisierung, Lösungsvorschläge, irgendwas machen. Das ist das Schlimmste überhaupt und das haben viele Männer nicht auf der Kette. Und ich hoffe, dass du dir so das ein oder andere hier aus der Folge rausnehmen konntest. Und ich würde mich freuen, wenn dir dieser Podcast gefällt, dass du eine ehrliche Bewertung da lässt, dass du, wenn du magst, mir auch eine E-Mail schreibst. Ich habe in den Podcast-Shownotes meine E-Mail-Adresse verlinkt. Also wenn du zum Beispiel Themen wünschen hast oder Feedback oder was auch immer, dann schreib mir gerne. Ich versuche jede E-Mail zu beantworten. Und ich sage, ja, bis zum nächsten Mal. Bleib stark, bleib mit Herz.